In einer lebhaften Mitgliederversammlung stellte die CDU Wernau ihre Delegierten auf. Diese entscheiden in Kürze mit, wer im Wahlkreis Esslingen für die CDU als Kandidat ins Rennen geht. Weitere Themen der Versammlung waren Berichte der Kommunal- und Landespolitik.


Die Mitglieder des CDU Stadtverbandes Wernau trafen sich am 18. Juni 2020 zur jährlichen Mitgliederversammlung. Insbesondere die Wahl der Delegierten für die anstehende Nominierung des CDU-Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Esslingen stand auf der Agenda. Derzeit dürfen fünf Wernauer Delegierte an der Nominierung teilnehmen. Diese ist eine wichtige Hürde für die oder den Kandidaten um das Bundestagsmandat. Derzeit bewerben sich als CDU Kandidat der Bundestagsabgeordnete Markus Grübel MdB und der Regionalrat Tim Hausser. Mehr zu den Kandidaten finden Sie weiter unten im Text.

Weitere Themen der Versammlung

Neben dieser Wichtigen Thematik berichtete der Fraktionsorsitzende der CDU Fraktion im Wernauer Gemeinderat Jens Müller über die aktuellen Entwicklungen in der Kommunalpolitik. Fest steht dabei, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch im kommunalen Haushalt spürbar sein werden und viele Themen nun unter einem anderen Licht stehen.

Abschließende hielten auch Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller und Landtagsabgeordneter Karl Zimmermann kurze Grußworte und erinnerten an die wichtigen Impulse, die auch das Land in der Überbrückung der Corona-Krise beiträgt.

Kandidaten im Porträt:

Markus Grübel MdB

Der verheiratete Notar Markus Grübel schätzt den gerechten Ausgleich in der vorausschauenden Rechtspflege und als Bundestagsabgeordneter in der Gesetzgebung. Der leidenschaftliche Politiker kommt aus der christlichen Jugendarbeit und setzt folglich auf christliche Werte. In der politischen Arbeit ist ihm der Kontakt zu den Menschen sehr wichtig; ebenso eine nachhaltige Umweltpolitik. Er ist Vorsitzender des Gesprächskreises Hospizarbeit im Deutschen Bundestag.
Ein Schwerpunkt ist die Zukunftsforschung, um die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Krise zu überwinden. Die Erstellung von Quantencomputern sollen von der Bundesregierung gefördert werden; ebenso die Erstellung von Ladestationen für die E-Mobilität. Die Bundesregierung muss die Entwicklung eines Impfstoffes zur Bekämpfung der Corona Pandemie fördern.

Tim Hauser, Regionalrat

Der 36 Jahre alte, in Esslingen aufgewachsene Master Kommunikations- wissenschaftler sieht die Zeit reif für einen Aufbruch. Er schätzt eine mutige und vorausschauende Politik. Die Jugend muss - auch in der Politik -Verantwortung übernehmen. Die Verkehrsinfrastruktur ist zu überarbeiten. Er tritt aktiv für den raschen Ausbau des Breitbandkabels ein, um die notwendigen Voraussetzungen zur Digitalisierung zu schaffen. Die Schulen sind besser zu digitalisieren. Wichtig ist ihm ebenso eine Unternehmenssteuer- reform. In der Technik und der Medizin möchte er die Bundesrepublik Deutschland unabhängiger von China und den USA machen. Ebenso sind die bürokratischen Entscheidungswege zu straffen. Er möchte mit den Bürgern ins Gespräch kommen, um mit ihnen auf Augenhöhe zu diskutieren. Zur Zeit arbeitet er im Leitungsbereich des Innenministeriums und beschäftigt sich unter anderem mit der Digitalisierung.

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