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Jahreshauptversammlung der CDU Wernau: Neuer Vorstand gewählt

Im Bericht des Vorstands zeigte der Vorsitzende Andreas Bettelhäuser die außerordentlich große Aktivität des CDU-Stadtverbands in den vergangenen beiden Jahren auf. Politik wurde mit den hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltungen „Wie sicher ist Deutschland heute?“ und „Hausaufgaben-Nein Danke?“ erlebbar gemacht. Herausragend auch der Empfang am Tag der Deutschen Einheit mit dem Zeitzeugenbericht von Gilbert Furian, selbst inhaftiert in Hohenschönhausen.

Neben dem attraktiven Veranstaltungsprogramm engagierte sich der Vorstand primär in der für Wernau bedeutenden Haushaltspolitik als tragende Säule aller kommunalpolitischer Felder. Kritisch und konstruktiv begleitete der Stadtverband weitere aktuelle kommunalpolitische Themen. Wertvolle Impulse konnten gegeben werden.

Mit Ina Penz und Andreas Bettelhäuser ist die CDU-Wernau stark im Kreisvorstand vertreten. Auf Bezirks- und Landesebene ist der Stadtverband besser als jemals zuvor vernetzt und in Gremien präsent.

Als Vorsitzender wurde Andreas Bettelhäuser einstimmig im Amt bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wählten die Mitglieder Ina Penz, Michael Pfisterer und Margit Schneider. Als Internetreferent wurde Robert Penz erstmals in den Vorstand gewählt. Beisitzer sind Dirk Ommeln, Fabian Schlegel und Thomas Schneider. Schatzmeister bleibt Daniel Kollar. Kassenprüfer sind Birgit Gottwald-Kolb und Andrea Striebel.

Tim Hauser, CDU-Regionalrat und Vorsitzender des CDU-Standverbandes Esslingen führte als Tagungsleiter souverän die Versammlung. Ein herzlicher Dank auch für seinen kurzen Bericht über die Vereinfachung des VVS-Tarifplans. 

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

 

Rückblick zum Empfang mit Gilbert Furian

Es darf kein Vergessen geben

27 Jahre Deutsche Einheit, mehr als 27 Jahre Erinnerung an die friedliche Revolution. Dieser Tag ist und bleibt für die CDU in Wernau ein Tag des Innehaltens, des Erinnerns, des Blicks auf die Gegenwart und in die Zukunft. Der CDU-Stadtverband Wernau lädt seit 27 Jahren traditionell zum Empfang anlässlich des Tages der Deutschen Einheit ein, um des Glücksfalls der Deutschen Geschichte Ende des 20. Jahrhunderts zu gedenken und diesen vor allem auch zu feiern.

Der Vorsitzende Andreas Bettelhäuser betonte in seiner Begrüßung seine Hochachtung vor den Menschen, die mit ihrer friedlichen Revolution den Fall der Mauer und damit die Deutsche Einheit erst möglich gemacht haben. Aus „Wir sind das Volk“ wurde schließlich: „Wir sind ein Volk.“

Vor über fünfzig Teilnehmern führte der Zeitzeuge aus der DDR-Vergangenheit, Gilbert Furian, in seinem spannenden und lebendigen Vortrag durch die zentralen Fragen: Welche Strategien der Erinnerung dürfen gelten? Was können wir aus all dem lernen? Wie gehen wir mit den Überbleibseln um?

Furian saß sieben Monate lang in der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen. Anschließend wurde er zu über zwei Jahren Haft verurteilt. Er rät zu einem "nüchtern-skeptischen" Blick auf die DDR, um zu verstehen, wie sie funktioniert hat. Nüchtern vor allem, damit wir das Thema irgendwann erledigen können, damit es uns nicht mehr beherrscht, vor allem nicht mehr unsere Emotionen.

Seine Biografie, sein Charakter und seine Erfahrungen im Bereich der politischen Bildung aus den Jahren nach dem 3. Oktober 1990 sagen ihm:

"Es darf kein Vergessen geben, auch nicht die versteckten Formen: die Verklärung oder das Schönreden mit Schablonen wie „Es war ja nicht alles schlecht“. Aber auch keine krankhaft besessene Abrechnung, etwa mit dem Stempel des Unrechtsstaates oder der Diktatur."

Doch sei das unbefangene Erinnern mit mancher Schwierigkeit verbunden. Mancher Ostdeutsche blicke wehmütig zurück: "Die Straßenbahnfahrt kostete damals 20 Pfennig, die Miete für Furians Einraumwohnung 1986 betrug 30 Mark, aber die Wohnung war auch danach: In der Küche durfte man auf bestimmte Dielen nicht treten: man hätte in die Wohnung darunter durchbrechen können." Die Toilette, so ergänzt er, die sie sich mit zwei anderen Mietern teilen mussten, sei eine halbe Treppe höher und im Winter oft eingefroren gewesen.

Gilbert Furians Resümee zu dem nach seinen Worten "untergegangenen Staat im Osten Deutschlands":

"Man konnte in der DDR durchaus ein sinnvolles Leben führen, für das man sich heute nicht schämen muss – aber nicht dank der politischen Verhältnisse, sondern immer in bewusster Distanz zu dem, was die Herrschenden uns als "Sozialismus" verkaufen wollten. Die Erinnerung daran kann uns die Wertschätzung dessen lehren, was wir heute, vielleicht mit dem bescheidenen Arbeitstitel „bürgerliche Demokratie“ versehen, dringend schützen müssen – in erster Instanz gegen sogenannte „Alternativen für Deutschland“, aber darüber hinaus gegen den grassierenden Trend, Hass und Niedertracht salonfähig zu machen, wenn auch zunächst „nur“ in der Sprache."

Bruno Hattler und Wolfgang Rief für langjährige Mitgliedschaft geehrt

Wolfgang Rief, Bruno Hattler, Andreas Bettelhäuser (v.l.)

Am 11.11.2016 ehrte der CDU-Kreisvorsitzende Thaddäus Kunzmann langjährige Mitglieder der CDU. Die gut besuchte Veranstaltung fand traditionell in der Traube in Wendlingen mit Beteiligung von zwei Wernauer Jubilaren statt.

Bruno Hattler gehört der CDU seit 50 Jahren an, Wolfgang Rief ist seit 40 Jahren CDU-Mitglied. Der CDU-Stadtverband Wernau dankt beiden für Ihre außergewöhnliche Treue und ihr Engagement!

„Beide sind in politisch und gesellschaftlich bewegenden Jahren der CDU beigetreten.“ sagte der CDU-Vorsitzende Wernaus Andreas Bettelhäuser. „Euer Interesse, euer Engagement und eure kritische Begleitung macht generationsübergreifende Politik der CDU erst möglich und attraktiv.“ 

 

 

 

Aus der Kreistagsfraktion

Anlässlich der 2. Lesung des Kreishaushaltes 2017 bei der Kreistagssitzung am 27.10.2016 hat der Fraktionsvorsitzende, Bürgermeister Martin Fritz, seine Haushaltsrede gehalten. Hierbei machte er die Schwerpunkte der Kreistagsfraktion der CDU im kommenden Jahr und den Folgejahren deutlich.

Geprägt ist der Haushalt 2017 trotz guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen von finanzieller Unsicherheit, die wesentlich auf einen fehlenden Haushaltserlass des Landes sowie die Wünsche nach einer massiven Erhöhung der Vorwegentnahme aus dem kommunalen Finanzausgleich – von 315 Mio. € pro Jahr auf 615 Mio. € pro Jahr – durch das Land zurück zu führen ist.

Dieser massive Eingriff in die kommunalen Finanzen sorgt in der Kreistagsfraktion sowohl aus kommunaler als auch aus Landkreis-Sicht für große Verärgerung und stößt auf massivste Ablehnung.

Auch die Flüchtlingskrise zeigt weiterhin große Spuren im Haushalt. So steigen die Sozialausgaben stark an, ebenso der Personalbedarf in den mit der Bearbeitung befassten Fachämtern des Landratsamtes.

Aufgrund des deutlichen Personalanstieges hat die Fraktion beantragt, alle neuen unbefristeten Stellen mit einem so genannten kw-Vermerk (künftig wegfallend) zu versehen, damit diese bei Personalfluktuation wieder entfallen und nicht auf Dauer bestehen bleiben.

Auch die Zukunft des Verwaltungsgebäudes Pulverwiesen in Esslingen ist ein wichtiges Thema für die Fraktion. Der Fraktionsvorsitzende machte hierbei deutlich, dass für die CDU aufgrund der vorgelegten Zahlen der Immobiliengutachten aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur ein Neubau am Standort Pulverwiesen in Frage kommt und man einen Grundsatzbeschluss hierfür anstrebe.

Aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen für den Haushalt, die eingangs erwähnt wurden, sah sich die CDU-Fraktion nicht in der Lage, eine konkrete Höhe der Kreisumlage zu diskutieren.

Aufgrund der immer noch hohen Verschuldung des Landkreises und der Generationengerechtigkeit kommt für die CDU jedoch keine Lösung in Betracht, die eine niedrigere Kreisumlage mit einer Neuverschuldung des Landkreises finanziert.

 

 

 

CDU-Stadtverband Wernau stark vertreten im Vorstand des CDU-Kreisverbandes Esslingen

Der Kreisparteitag wählte am 28.10.2016 in Lichtenwald Ina Penz und Andreas Bettelhäuser mit sehr großer Mehrheit in den Vorstand des CDU-Kreisverbandes Esslingen. Die CDU Wernau gratuliert herzlich zu diesem hervorragenden Ergebnis.

„Kommunalpolitik endet nicht am Ortsausgang von Wernau.“ Darin sind sich beide einig und engagieren sich daher bewusst auch auf der Kreisebene. Bettelhäusers Schwerpunkt der Arbeit bildet weiterhin die Bildungspolitik, die spätestens nach Veröffentlichung des IQB-Berichtes in den öffentlichen Fokus gerückt ist. Bereits seit zwei Jahren leitet er erfolgreich den Fachausschuss Bildung des Kreisverbandes und vertritt die Interessen auf Landesebene.

Penz verschreibt sich der Zusammenführung von Digitalisierung, Bildung und Wirtschaft. Für sie drei Ebenen, die untrennbar miteinander verbunden sind.  

 

 

 

Landespolitik hautnah erlebt!

Besuch des CDU-Stadtverbandes Wernau im Landtag von Baden-Württemberg

Mitglieder und Freunde des CDU-Stadtverbandes Wernau haben am 12. Oktober 2016 einen spannenden Besuch im Landtag von Baden-Württemberg erlebt.

Nach einer Einführung in die grundlegenden Regeln und Abläufe einer Plenardebatte durch den Besucherdienst haben wir eine Plenarsitzung eine Stunde lang direkt verfolgt. Dabei wurde unter anderem über den Gesetzentwurf zur Änderung des Polizeigesetzes beraten. Innenminister Thomas Strobl erläuterte den Entwurf, bei dem es um die Verwendung von Körperkameras durch Polizisten geht.

Beim anschließenden Abgeordnetengespräch mit Karl „Jimmy“ Zimmermann wurden weitere tagesaktuelle Themen diskutiert.

Jahreshauptversammlung

Der neu gewählte Vorstand mit unseren Abgeordneten v.l.n.r.: Markus Grübel MdB, Andreas Rohatschek (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Dirk Ommeln (Beisitzer), Margit Schneider (stellvertr. Vorsitzende), Andreas Bettelhäuser (Vorsitzender), Ina Penz (stellvertr. Vorsitzende), Fabian Schlegel (stellvertr. Vorsitzender), Thomas Schneider (Beisitzer), Karl Zimmermann MdL. Nicht auf dem Foto: Unser Schatzmeister Daniel Kollar und die Beisitzer Michael Lauinger und Michael Pfisterer.

Die Jahreshauptversammlung der CDU in Wernau hat zwei Dinge sehr deutlich gezeigt: Zum Einen ist der CDU-Stadtverband mit seiner großen politisch interessierten Mitgliederschaft gut aufgestellt. Zum Anderen hat der Vorstand mit seiner Arbeit sowohl kommunalpolitisch als auch in CDU-Gremien klare Positionen vertreten.

Die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung des Stadtverbandes hat der Vorstand in 20 Sitzungen seit den letzten Vorstandswahlen im Juli 2014 gestaltet. Die Themenwerkstätten zu kommunalpolitischen Themen wurden gestartet.

Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit sind wir regelmäßig sowohl im Wernauer Anzeiger als auch mit unserer Homepage und bei Facebook sichtbar und aktuell vertreten. Mit mehreren Veranstaltungen haben wir zur Meinungsbildung aber auch zur Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen beigetragen.

Ein Highlight neben den Veranstaltungen zum Tag der deutschen Einheit und der Nominierungsversammlung für die Landtagswahl war sicherlich der Besuch des Generalsekretärs der CDU, Dr. Peter Tauber, bei der wiedergegründeten Jungen Union in Wernau.

Der Liste der kommunalpolitischen Themen, die wir intensiv diskutiert und mit unseren Positionen begleitet haben, kann sich durchaus sehen lassen: Verkehr (Tempo 30 und Schlossstraße), Gestaltung der Kirchheimer Straße Süd, Neugestaltung des Bahnhofareals, Sportentwicklungsplanung, Windkraft, Themenwerkstatt Kinderbetreuung, Haushalt und die Bürgermeisterwahl.

Wir sind in CDU-Gremien im Kreis, Bezirk und Land vertreten. Ina Penz und Michael Lauinger wurden als Delegierte zum Bezirksparteitag gewählt, unser Vorsitzender Andreas Bettelhäuser ist Delegierter für den Landesparteitag. Zudem pflegen wir intensiven Kontakt zum Kreisverband und anderen Ortsverbänden der Region.

Ein klares Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit war nicht nur die hohe Beteiligung der Mitglieder, sondern auch die Teilnahme von Karl Zimmermann MdL als Tagungsleiter und Markus Grübel MdB, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, der direkt im Anschluss an eine Auslandsreise nach Wernau gekommen ist.

Die konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand führt zur Kontinuität in der Zusammensetzung: Alle bisherigen Vorstandsmitglieder werden nach Beschluss der Mitglieder auch weiterhin die Entwicklung des Stadtverbandes gestalten.

Von der Jahreshauptversammlung gehen daher klare Signale aus: Wir werden mit einem kompetenzmäßig gut aufgestellten Vorstand weiterhin engagiert die Kommunalpolitik in Wernau begleiten und gestalten und auch in den CDU Gremien sichtbar sein.

Buskonzept braucht Akzeptanz

Die Problematik ist klar: Bei den Umlaufzeiten unserer Linien gibt es momentan leider nicht immer die Möglichkeit, seinen Anschluss zu erreichen. Diese ärgerliche Tatsache hat der Gemeinderat zum Anlass genommen, sehr genau und detailliert das Buskonzept unter die Lupe zu nehmen. Tempo 30, Rechts vor Links und die Linienführung selbst verursachen die Probleme und setzen gleichzeitig Grenzen bei möglichen Lösungen. Unter den vielen diskutierten Vorschlägen haben sich zwei Lösungsalternativen herauskristallisiert, die allerdings auch Nachteile beinhalten. Durch die Verkürzung der Linienführung in Schmalwiesen gäbe es eine Haltestellenverlegung, die zu einer Wegverlängerung von 100 m der Nutzer führen würde. Dies wäre zumindest für die Einkäufer in den Lebensmittelmärkten eine Verschlechterung. Wir denken, dass dies in Abwägung mit den Vorteilen einer Erreichbarkeit der Anschlüsse am Bahnhof eine praktikable Lösung darstellt. Nachdem wir in keinem zeitlichen Druck sind, geht es unseres Erachtens in dieser Phase darum, mit ihnen, den Bürgern, die Akzeptanz einer solchen Lösung zu diskutieren. Die Verwaltung wird dieses Thema im WAZ aufgreifen. Gerne tauschen auch wir uns mit Ihnen aus: vorstand(at)cdu-wernau.de oder besuchen Sie uns auf Facebook.

 

 

 

"60 Jahre und kein bisschen leise…“

Zahlreiche Mitglieder, Abgeordnete, Wegbegleiter und Vertreter aus kommunalpolitisch aktiven Parteien und Organisationen, Fraktionen und Vereinen konnten sich bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen der CDU in Wernau davon überzeugen, was der Vorsitzende Andreas Bettelhäuser in seiner Begrüßung formulierte: "Ja, wir sind tatsächlich kein bisschen leise, und natürlich auch nicht müde."

Bei der Feier im Löwensaal mit rund 80 Teilnehmern war in vielen Gesprächen gute Möglichkeit, die guten alten Zeiten und auch die turbulenten Revue passieren zu lassen. Grußworte des parlamentarischen Staatsekretärs Markus Grübel MdB, von Karl Zimmermann MdL, Elmar Müller und Peter Schuster als Vertreter von CDU Vereinigungen boten eine  Mischung aus Rückblick, Bestandsaufnahme und Perspektiven für die weitere politische Arbeit.

In Wirklichkeit ist die CDU in Wernau schon knapp über 60 Jahre alt. Es war in den Jahren des Umbruchs, wo Politik sicher nicht für alle attraktiv war, als sich 13 Personen am 05.09.1955 mit dem seinerzeitigen Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Ruf zusammenfanden, um den ersten Vorstand mit dem Vorsitzenden Albert Gschwender zu wählen. Sie gründeten damit den CDU-Ortsverband in Wernau, gebaut auf christlichen Grundwerten einer freiheitlichen Demokratie.

Hinter uns liegen 60 Jahre, in denen wir uns gut entwickelt und weiterentwickelt haben. Wir haben uns politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ereignissen gestellt. Es gab sehr schöne Zeiten und es gab auch weniger erquickliche Momente. Wir haben gekämpft, gestritten, diskutiert und gearbeitet. Und schließlich haben wir Einigungen und Ergebnisse erzielen können.

Heute wird unser Stadtverband von einem recht jungen Vorstandsteam geleitet. Rat holen wir uns stets in unserer altersmäßig und auch kompetenzorientiert breiten Mitgliederschaft. Wir arbeiten aktiv und eng mit unserer Fraktion im Gemeinderat zusammen. Wir versuchen, auch neue Wege zu gehen und Politik erlebbar zu machen. Somit sind wir gut aufgestellt für eine gute, gesicherte Zukunft des CDU Stadtverbands Wernau, an der wir weiter erfolgreich arbeiten werden.

Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen Glückwünsche und Grußworte, für viele Möglichkeiten des guten Gesprächs und nicht zuletzt auch beim Gesangverein Liederkranz, dessen Gäste wir waren.

 

 

 

Haldenweg und Lindenstraße

Der Gemeinderat hat auf Antrag der CDU-Fraktion die Verwaltung beauftragt, mit dem Landratsamt Verhandlungen zur Realisierung der Verbindung von Haldenweg und Lindenstraße aufzunehmen. Durch eine kleine Randbebauung könnte diese dringende sicherheitstechnische Maßnahme realisiert werden.

 

 

 

Haushalt mit Verantwortung

Die CDU-Fraktion hat dem geänderten Entwurf des Haushaltsplans zugestimmt. Der zuerst von der Verwaltung vorgeschlagene Weg der Finanzierung über eine Neuverschuldung wurde nicht mitgegangen, da ein Teil der investiven Maßnahmen nicht die Dringlichkeit hat, im Jahr 2016 realisiert zu werden.

In den kommenden Jahren werden Investitionen anstehen, die eine andere Dimension haben als die derzeit angedachten Sanierungen. Allein die Neugestaltung des Bahnhofareals wird nicht ohne Kreditaufnahme möglich sein.

Vor dem Hintergrund der Finanzkraft unserer Stadt wurde nun mit großer Verantwortung ein Haushaltsplan beschlossen, der ohne Neuverschuldung auch das Projekt Uhlandstraße ermöglicht.

 

 

Kernhaushalt ohne neue Schulden – Uhlandstraße wird saniert.

Nach den letzten Verhandlungen mit der Stadt sieht es so aus, dass der Haushalt 2016 tatsächlich ohne Neuverschuldung im Kernhaushalt auskommen wird. Junge Bürger und die CDU Fraktion haben durch Detailüberlegungen mit der Verwaltung nochmals versucht, die vorgesehenen Investitionen im Vermögenshaushalt abzuwägen.

Die Problematik der vorgesehenen Maßnahmen liegt darin, dass einerseits sicherheitstechnische Maßnahmen betroffen sind, die kaum zu diskutieren sind. Andererseits muss  der Unterhalt unserer Infrastruktur natürlich gewährleistet sein. Wir wollen, dass die Sanierungsmaßnahme Uhlandstraße 2016 in Angriff genommen wird, dies wird möglich sein! Selbstverständlich wird es damit auch Verschiebungen geben. Wir denken vertretbare. Die Sanierung der Stützmauern am Kapellenfriedhof kann genauso 2017 erfolgen wie die Planungen für die Sanierung der Bergstraße, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Wer den Haushalt 2016 bewusst liest, wird schnell merken, dass in den kommenden Jahren Investitionen anstehen, die eine andere Dimension haben als die derzeit angedachten Sanierungen. Allein die Neugestaltung des Bahnhofareales wird nicht ohne Kreditaufnahme möglich sein. Deshalb müssen wir mit dem Finanzierungsmittel - Kredit - sehr behutsam umgehen und auch die Grenzen der Finanzkraft unserer Stadt im Auge behalten. Die Mehrheit im Gemeinderat will dies mit großer Verantwortung leisten.

In dieser Diskussion wird gerne vergessen, dass bei den Investitionen im Vermögenshaushalt das stetig steigende Defizit der Wernauer Bäder mit 1,1 Mio. zu Buche schlägt. Dies ist finanztechnisch bedingt. Letztendlich steht dahinter praktisch keine Investition, sondern fast ausschließlich das Defizit für den laufenden Betrieb.

Will man die Bäder, die Stadtbücherei, Theater, Seniorennachmittag, die Zuschüsse zum Busverkehr insgesamt bis hin zum verbilligten Busticket - alles keine Pflichtaufgaben - aufrechterhalten, dann muss man die Diskussion um die finanziellen Möglichkeiten unserer Stadt sehr breit anlegen. Genau dies ist unser Ziel.

 

 

 

Notprogramm oder/als kommunaler Alltag?

Ach wie böse – würde Loriot sagen, wenn er anstelle der EZ die Ablehnung des Schuldenprogramms der Stadt Wernau durch CDU und Junge Bürger kommentiert hätte – und damit klar ausdrücken: Nachdenken angesagt.

Der Hintergrund: Der Haushalt 2016 erwirtschaftet zunächst einmal einen Überschuss von rund 2,1 Mio. – er spiegelt das Normale Niveau bei den Einnahmen wider und macht deutlich, dass das Defizit bei der Kinderbetreuung wächst – Pflichtaufgabe.

Diese 2,1 Mio. sind nun die Basis für unsere investiven Ausgaben, zu denen zunächst eine „Altlast“ aus 2015 - 675 Tsd. (zusätzliche Beträge für Sanierung Bodenbach und ein Feuerwehrfahrzeug) zu Buche schlägt. Jährlich wiederkehrend muss dann über diesen Haushaltsteil das Defizit unserer Bäder (1,1 Mio.) und des Parkhauses (110 Tsd.) bezahlt werden.

Schaut man dann auf die zusätzliche Liste der von der Verwaltung vorgelegten Notwendigkeiten, dann wird sofort deutlich, dass im Grunde nur in immer anfallende Unterhaltsmaßnahmen investiert wird – kommunale Normalität.

Soll man aber kommunale Normalität mit einer weiteren Neuverschuldung bezahlen oder nochmals in Abwägungen gehen, welche der Maßnahmen zu verschieben sind?

Wir denken, dass dies nicht nur notwendig, sondern unsere unabdingbare Aufgabe ist. Wir haben auf der Wunschliste des Gemeinderates die Neugestaltung des Bahnhofsbereiches und des Stadtzentrums, um nur zwei Bereiche zu nennen, die neben Investitionen auch Folgekosten nach sich ziehen.

Die finanziellen Mittel sind nun einmal begrenzt, Rücklagen aufgebraucht und das Sparbuch leer. Wenn wir nicht jetzt in einem normalen Haushaltsjahr auf Kredite verzichten können, dann ist die finanzielle Zukunft unserer Stadt nicht mehr gesichert.

 

 

 

Verkehrsbrennpunkt Schlossstraße

Die Schlossstraße in Wernau ist ein „verkehrsberuhigter Bereich“. Rechtlich ist der Zweck eines verkehrsberuhigten Bereiches die „Verbesserung des Wohnumfeldes und der Aufenthaltsqualität für Fußgänger“. Das nun gezählte Verkehrsaufkommen von über 300 Fahrzeugen in Spitzenzeiten morgens und abends widerspricht dieser Definition bereits. Die Schlossstraße ist Hauptschulweg zum Katzenstein. Schüler nutzen die Straße als Fußgänger und Radfahrer. Allein aus Gründen der Verkehrssicherheit muss der Fahrzeugverkehr auf ein Minimum reduziert werden. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Einbahnregelung wäre aus unserer Sicht ein erster Schritt zur Entlastung und zur besseren Verkehrssicherheit gewesen. Die im Verkehrsausschuss vorgebrachten Argumente von Jungen Bürgern, Freien Wählern und SPD sind für uns weder schlüssig noch nachvollziehbar. Ihnen scheint die Nutzung der Schlossstraße als Entlastungsstrecke für die Kirchheimer Straße wichtiger zu sein. Und dies auf Kosten der Verkehrssicherheit und Verkehrsbelastung. Zu diesem Thema werden wir einen weiteren Antrag erarbeiten und hierüber ausführlich berichten.

 

 

Sportentwicklungsplanung in Wernau

Am 10.11.2015 wurden die Ergebnisse der Befragung im Rahmen des Projektes „Sportentwicklung“ von Wolfgang Schabert vom Institut  für Kooperative Sportentwicklung (ikps) im Quadrium vorgestellt. Sowohl Bevölkerung als auch Schulen, Institutionen und Sportvereine zeigen sich demnach überwiegend zufrieden mit dem Sport- und Sportstättenangebot in unserer Stadt. Im interkommunalen Vergleich sind die Ergebnisse überdurchschnittlich. Es zeigt sich in Teilbereichen wie z.B. der Sportstättenbelegung Verbesserungsbedarf. Erstaunlich klar ist der Wunsch vieler Teilnehmer der Befragung nach einer stärkeren Kooperation zwischen den Vereinen bis hin zu Fusionen. Es gilt nun, die Ergebnisse weiter auszuwerten und gemeinsam mit den Beteiligten konkrete Handlungsalternativen zu erörtern. Wir arbeiten gerne weiter an der Sportentwicklungsplanung mit und bleiben im konstruktiven Dialog.

 

 

 


CDU spendet an Sprachhilfe

Den Reinerlös seiner Veranstaltung am 03.10.2015 hat der CDU-Stadtverband an die Sprachhilfe Wernau gespendet. Um sich umfassend und aktuell über die Arbeit der AG Sprachhilfe informieren zu können, haben die Vorstandsmitglieder die Leiterin Heike Benske zu ihrer vergangenen Sitzung eingeladen. Die AG Sprachhilfe kümmert sich in allen Wernauer Kindergärten und in den beiden Grundschulen um Kinder mit Migrationshintergrund und um deutsche Kinder mit Sprachauffälligkeiten. In den Kindergärten wird in Kleingruppen Deutsch altersgerecht, spielerisch und ganzheitlich vermittelt und Sprachanlässe in unterschiedlichen Methoden angeboten. „In der Grundschule kommt zum Spracherwerb noch die Schrift hinzu. Die Sprachhelferinnen unterstützen und helfen den Kindern bei Hausaufgaben, fördern weiterhin die Sprache und unterstützen beim Lernen.“ erläuterte Heike Benske. „Mit der Spende kann ein Kind ein ganzes Jahr lang die Sprachhilfe besuchen.“ „Inzwischen seit Jahrzehnten leistet die AG Sprachhilfe einen wertvollen Beitrag zur Förderung und Integration von Kindern.“ resümierte der CDU-Vorsitzende Andreas Bettelhäuser und dankte Heike Benske stellvertretend für alle SprachelferInnen für ihr großes Engagement.

 

 

 

Ehrung unserer langjährigen Mitglieder

Im Rahmen einer Feierstunde ehrte der parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel MdB am 30.10.2015 unsere langjährigen Mitglieder Fridolin Ehrler und Willy Schneider.

1955: Die Zeit der Besatzungsmächte ging zu Ende. Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges existierten nun zwei eigenständige Staaten auf deutschem Boden, die sich in den Grundfesten voneinander unterschieden. Am 06.05.1955 trat die Bundesrepublik der NATO bei und die DDR wurde in den Warschauer Pakt eingebunden. Bundeskanzler Konrad Adenauer konnte den etwa 10.000 Kriegsgefangenen, die sich noch in sowjetischer Gefangenschaft befanden, zur Rückkehr in die Heimat verhelfen. Und in dieser politisch schwierigen Zeit trat am 23.11.1955 Fridolin Ehrler in die CDU ein. Er ist damit eines der ersten Mitglieder unseres Ortsverbandes und darf das seltene Jubiläum 60-jähriger Mitgliedschaft feiern.

1965: Die britische Königin Elisabeth II. besuchte im Frühjahr die Bundesrepublik. Ein Medienereignis ersten Ranges und gleichzeitig eine versöhnliche Geste von britischer Seite. Erstmalig sprach ein Papst vor der Generalversammlung der UNO. Die Rede von Papst Paul VI. war ein Friedensappell an die Welt und so Aufsehen erregend, dass sie als eine der bemerkenswerten Reden des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging. In der DDR hatte der Regimekritiker Wolf Biermann mit der Tragik eines Auftrittsverbotes zu kämpfen. Ludwig Erhard wurde erneut zum Bundeskanzler gewählt. Und in diesem Jahr trat Willy Schneider in die CDU ein. Seither kennen wir ihn als Motor und Ideengeber, Unterstützer und Werber unserer politischen Arbeit.

Lieber Fridolin Ehrler, lieber Willy Schneider: wir sagen „DANKE“ für die jahrzehntelange Mitgliedschaft, für den engagierten Einsatz und die treue Verbundenheit.

Realschule in neuem Glanz

Die umfangreichen Investitionen in den Realschulstandort in Wernau haben sich gelohnt. Davon konnten wir uns am Tag der offenen Tür überzeugen lassen. Entstanden ist ein modernes Schulzentrum mit einem attraktiven Raum- und Ausstattungskonzept. Die Architektur wird gefüllt von einem vorbildlichen Bildungskonzept der weiterentwickelten Realschule: Haupt- und Realschulabschluss an einer Schule auf hohem Niveau, gemeinsames Lernen wo möglich, Kurssystem wenn nötig, Ganztageskonzept auf Wunsch. Die Investition in den anerkannten Realschulstandort Wernau und die Umsetzung des Bildungskonzeptes hat die CDU Wernau immer unterstützt und stets vorangetrieben. Wir werden mit den Beteiligten weiterhin im Dialog bleiben, um eine optimale Bildungslandschaft zu gewährleisten und weiter zu gestalten.

 

 

 

Bürgermeisterwahl

Wir gratulieren Herrn Bürgermeister Armin Elbl sehr herzlich zur Wiederwahl. Wir werden seine Arbeit auch weiterhin konstruktiv, sachlich und mitunter kritisch begleiten.

Tag der Deutschen Einheit 2015

25 Jahre Deutsche Einheit, mehr als 25 Jahre Erinnerung an die friedliche Revolution. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Der Glücksfall der Deutschen Geschichte Ende des 20. Jahrhunderts wurde in diesem Jahr bei sonnigem Wetter auf Einladung des CDU-Stadtverbands Wernau in der Pfarrscheuer St. Erasmus gefeiert.

Die zahlreiche Teilnahme von Mitgliedern  und Gästen, darunter der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Markus Grübel MdB sowie Karl Zimmermann MdL, unterstrich die Bedeutung dieses Tages. Der CDU-Stadtverband präsentierte sich als Verband aller Generationen, mit einem erfreulich hohen Anteil junger Mitglieder.

Der Vorsitzende Andreas Bettelhäuser erinnerte in seiner Begrüßung an die Menschen, die mit ihrer friedlichen Revolution den Fall der Mauer und damit die Deutsche Einheit erst möglich gemacht haben. Aus „Wir sind das Volk“ wurde schließlich: „Wir sind ein Volk.“

Sein Resümee nach allen Veränderungen, die Mauerfall und Deutsche Einheit gebracht haben:

Die Frage „Was hat uns die Einheit gebracht?“ könne und dürfe nicht ausschließlich monetär für jeden einzelnen beantwortet werden. In Deutschland herrsche leider das weitverbreitete Phänomen, dass es jemandem subjektiv empfunden schlecht geht, nur weil es einem anderen besser geht. "Wir sollten wieder zufriedener werden".

Empfang zum Tag der Deutschen Einheit

Der CDU-Stadtverband lädt herzlich zu seinem traditionellen Empfang anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 03.10.2015 ab 15.00 Uhr in die Pfarrscheuer St. Erasmus, Schlosshof 15 in Wernau ein.  Bei Kaffee und Kuchen sowie anschließendem Grillen wollen wir gemeinsam nicht nur auf 25 Jahre Deutsche Einheit zurückblicken, unsere Erlebnisse und Erfahrungen austauschen sondern auch einen politischen Blick nach vorn werfen. Zur besseren Planung bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail, per Post oder telefonisch. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, konstruktive Gespräche und einen geselligen Tag.


U. a. wird auch der parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel teilnehmen.

Sportentwicklungsplanung in Wernau

Am 02.07.2015 fand unter der Leitung des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) und des Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) zum Thema Sportentwicklung in Wernau die gut besuchte Auftaktveranstaltung im Bürgersaal im Quadrium statt. Jürgen Hanke vom WLSB und Wolfgang Schabert vom IKPS stellten die Veränderungen in der Sportlandschaft anhand vieler Beispiele dar. Das Sportsystem unterliegt einem dynamischen und umfassenden Strukturwandel. Der Einfluss gravierender Veränderungen weiterer gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und der demographische Entwicklung ist erheblich. Die Fragestellung, ob die vorhandenen Sportanlagen noch zukunftsfähig sind, wie sie sich an eine veränderte Sportnachfrage der Bevölkerung und an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen können oder gar müssen, hat an Relevanz gewonnen. Der CDU-Stadtverband Wernau unterstützt die systematische Vorgehensweise der Stadt Wernau im Rahmen einer strategischen Sportentwicklungsplanung. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Wünsche und Anregungen dabei einzubringen. Bitte nehmen Sie das Angebot wahr und beteiligen sich an der Onlinebefragung: www.wernau.sportentwicklungsplanung.de.

CDU-Kreisparteitag in Wernau mit bildungspolitischem Thema

Im Mittelpunkt des Parteitages des CDU-Kreisverbandes Esslingen in Wernau stand die Vorstellung des vom Fachausschuss Bildung entwickelten Modells zur Veränderung der Grundschulempfehlung. Katharina Rebmann, Rektorin der Realschule Wernau, führte mit einem Impulsvortrag in das Thema ein. Planungssicherheit sei im Vergleich zur früheren Situation nicht mehr gegeben. Der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung habe zu Verwerfungen in der Schullandschaft geführt. Anmeldungen an Haupt- und Werkrealschulen gingen zurück, das Klientel für die Realschule ändere sich gewaltig. „Der Druck auf die Kinder hat zugenommen. Burn-Out-Syndrome sind keine Seltenheit mehr.“ beklagte Rebmann. Der CDU-Vorsitzende in Wernau, Andreas Bettelhäuser,  zeigte die deutlich gestiegenen Stitzenbleiberzahlen in Realschulen und Gymnasien auf. „Im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen nach wie vor unsere Kinder.“ betonte er. Gemeinsam mit der ehemaligen Rektorin und Vizelandtagspräsidentin a.D. Christa Vossschulte stellte er schließlich das Vier-Säulen-Modell der Grundschulempfehlung vor. Darin soll mit konsequenter Lehrerfortbildung, Einbindung der Eltern und Kooperation mit den weiterführenden Schulen die Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulwechsel geschaffen werden. Im neuen Modell soll die weiterführende Schule bei abweichender Empfehlung die Möglichkeit haben, den Schüler nicht aufnehmen zu müssen. „Eine Entscheidung zur Aufnahme für ein Probehalbjahr bleibt für die Schule offen.“ erläuterte Vossschulte. Neu ist die Einführung des „TalentKompass“. In einem zentralen Verfahren wird dabei der individuelle Entwicklungsstand des Kindes in personaler, sozialer Hinsicht und im Hinblick auf seine kognitiven und kreativen Fähigkeiten berücksichtigt. Die alleinige Verantwortung der Grundschullehrer werde damit zurückgenommen. Andreas Bettelhäuser erläuterte, dass die modifizierte Grundschulempfehlung in engem Zusammenhang mit dem vom Fachausschuss entwickelten Realschulmodell stehe. Die fast 100 Mitglieder waren vom Modell überzeugt und stimmten ohne Gegenstimme zu. Das Vier-Säulen-Modell finden Sie hier.

 

 

Votum für die Kinder

Die eindeutige Zustimmung des Gemeinderates zur weiterentwickelten Realschule auf dem Katzenstein am vergangenen Montag bewirkt vor allem eines: Sie stellt die Kinder in den Mittelpunkt. Daneben bleibt die Wahlfreiheit hinsichtlich der Ganztagesbetreuung erhalten. Die Lehrer können in diesem Modell über einen weiten Gestaltungsspielraum verfügen. Mit der Entscheidung folgt der Gemeinderat plausibel den Voten des Elternbeirates sowie der Lehrer- und Schulkonferenz. Die weiterentwickelte Realschule fügt sich in ein System des vielfältigen, innovativen Schulangebotes mit großen Wahlmöglichkeiten in der gemeinsamen Bildungsregion am Neckarknie hervorragend ein. Der anerkannt starke Realschulstandort Wernau bleibt erhalten. Haupt- und Realschulabschluss an einer Schule auf hohem Niveau, gemeinsames Lernen wo möglich, Kurssystem wenn nötig, Ganztageskonzept auf Wunsch. So kann das Erfolgsmodell der weiterentwickelten Realschule skizziert werden, das die CDU Wernau immer unterstützt und vorangetrieben hat. Mit mehreren Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu diesem bedeutenden Schulthema hat die CDU zur Meinungsbildung beigetragen. Sagen Sie uns Ihre Meinung: vorstand@cdu-wernau.de oder per Post Albstraße 6, 73249 Wernau.

 

 

Oliver Bleicher rückt nach

Oliver Bleicher rückt neu ins Gremium nach. Als technischer Fachwirt, mit der Erfahrung aus dem eigenen Sanitärbetrieb, wo handwerkliches Können und Dienstleistung zusammen gehören, gilt es nun, den Betrieb Stadt zu begleiten. Dabei müssen Lösungen für eine Fülle von Aufgaben in der städtischen Entwicklung erarbeitet werden, es sind vernünftige und sachgerechte Lösungen für die Aufgaben unserer Zeit zu finden. Herzlichen Glückwunsch zu diesem neuen Amt. Wir wünschen dir einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir.

 

 

Beate Zabukovec scheidet aus dem Gemeinderat aus

Es ist ein Novum im Gemeinderat Wernaus, gleich drei Mitglieder auf einmal verabschieden zu müssen. Der Dank, die Erinnerungen und die Bewertung des Ehrenamtes gilt sicher für Beate Zabukovec, Siglinde Schönberger und Karl-Heinz Neumann gleichermaßen. Der CDU-Stadtverband dankt allen dreien für die geleistete Arbeit und zollt Respekt vor ihrer Leistung, dem uneigennützigen Mitwirken im Gemeinderat unserer Stadt. Beate Zabukovec ist dabei die Dienstälteste - fast 16 Jahre. Sie hat in der CDU-Fraktion und im Gemeinderat in all den Jahren kompetent und mit klaren Vorstellungen nicht nur die normale Arbeit begleitet, sondern sie hat bei vielen Projekten in dieser Zeit ihre Sachkompetenz und Erfahrung eingesetzt, um bestmögliche Lösungen zu erreichen. Gerade im Bereich Kindergarten, Schule, Senioren und den Problembereichen der Altenpflege war ihr Rat wegweisend und hoch geschätzt. Familie, Beruf, Ehrenamt. Drei wichtige Elemente in unserer Gesellschaft, drei wichtige Prämissen für das Leben von Beate Zabukovec. Sie wollte allen dreien gerecht werden. Wenn aber der berufliche Wirkungskreis sich ändert, das Tätigkeitsfeld keine Zeit mehr für die Präsenz im Gemeinderat lässt, dann muss man leider eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung, die zu akzeptieren ist, die wir aber zutiefst bedauern. Herzlichen Dank, Beate! Wir wünschen dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

 

 

CDU-Kreisparteitag in Wernau

Am 11.06.2015 fand der Kreisparteitag des CDU-Kreisverbandes Esslingen in Wernau statt. Neben des vom Fachausschuss Bildung vorgestellten "Vier-Säulen-Modells" einer modifizierten Grundschulempfehlung wählten die fast 100 anwesenden Mitglieder Delegierte für Bezirks- und Landesparteitag. In diesen Gremien nehmen die Mitglieder direkten Einfluss auf die inhaltliche politische Arbeit. Unser CDU Stadtverbandsvorsitzender Andreas Bettelhäuser wurde zum Delegierten für den Landesparteitag gewählt.

Ebenfalls hat unsere CDUlerin Ina Penz (ebenfalls Mitglied der JU Wernau) ein sehr gutes Wahlergebnisse erzielt und wird den CDU-Kreisverband am Bezirksparteitag vertreten.

Joachim Ungethüm seit 40 Jahren im Gemeinderat

Am 09.06.2015 überreichte Roger Kehle, der geschäftsführende Präsident des Gemeindetages von Baden-Württemberg, seinem langjährigen Weggefährten Joachim Ungethüm persönlich die Ehrennadel des Gemeindetages für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement als Gemeinderat. Wir gratulieren dem Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion und unserem Ehrenvorsitzenden herzlich.

 

Lieber Joachim,

40 Jahre Gemeinderat in Wernau! Das sind 40 Jahre Ehrenamt. 40 Jahre Verantwortung für Wernau und seine BürgerInnen. Du hast ein Stück Wernauer Geschichte mitgeschrieben. In der Zeit Deiner Gemeinderatstätigkeit wurden richtungsweisende Projekte vorbereitet, entschieden und umgesetzt. Was hat Dich dabei ausgemacht und macht Dich bis heute aus? Dein Engagement und Deine große Eigenmotivation. Deine mentale Stärke, Deine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Die Gabe, visionär und strategisch vorzugehen. Und schließlich Deine Kritik- und Konfliktfähigkeit. Das Ganze gepaart mit Bescheidenheit. Du hast stets konstruktiv mitgearbeitet und sinnvolle Kompromisse mitgetragen. Bis heute bist Du kein Phantast, sondern behältst den realistischen Blick auf die gegebenen Alternativen. „Das Machbare tun, das Beste erreichen.“ Unser Dank gilt auch Deiner Frau Monique und Euren Töchtern, die Deine Arbeit mitgetragen haben. Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank, Joachim. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zeit mit Dir.

Themen-Werkstätten

Der CDU-Stadtverband Wernau will noch umfassender und objektiver aktuelle und strategische Themen in Wernau bearbeiten. Dabei setzt die CDU auf eine breite Bürgerbeteiligung. Jeder ist herzlich eingeladen, in einer CDU-ThemenWerkstatt mitzuarbeiten, seine Kompetenzen, seine Ideen und seine Interessen mit einzubringen.

Nähere Information gibt es hier!

Kindertagesbetreuung in Wernau

Die Bedeutung des Themas wurde während der Sitzung des Kindergartenausschusses am vergangenen Montag schon auf Grund des weit überdurchschnittlichen Besuches von 27 Interessierten aus dem Kreis der ErzieherInnen, der Eltern und sogar Großeltern sichtbar. Die Fragen reichten über die aktuelle Kapazitätsauslastung bis zum Punktesystem und die Gebühren.

Die Stadt Wernau verfolgt das Ziel einer kinder- und familienfreundlichen Politik. Dem stehen aktuell leider die Vollauslastung sämtlicher zur Verfügung stehender Kindergartenplätze für Kinder, die 3 Jahre und älter sind entgegen. Bei der Gruppe der unter Dreijährigen existiert momentan sogar eine dramatisch lange Warteliste mit 18 Kindern. „Das ist kein guter Zustand. Dass es eng wir, haben wir gewusst.“ bekannte Bürgermeister Elbl. Entspannung soll der Neubau des Kindergartens auf dem Junkersareal bringen, der allerdings erst im April 2016 bezugsfertig sein dürfte und zunächst für den Betrieb dreier Gruppen ausgerichtet ist. Die Vorstellung der Leiterinnen der KIKU Waldwichtel sowie der katholischen Kindergärten Mutter Teresa und St. Magnus im Anschluss zeigte bereits die Vielfältigkeit der Betreuungslandschaft in Wernau. Auf vorhandene Optimierungspotenziale ging Gabi Schultes von St. Magnus mit ihrem Wunsch der zumindest teilweisen Freistellung der Kindergartenleitungen ein, um den gewachsenen Betreuungsansprüchen gerecht werden zu können. Die Umsetzung dieses Vorschlages scheitere gegenwärtig an der Gegenfinanzierung, machte Bürgermeister Elbl klar. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass zunächst keine –wie von der CDU-Fraktion angeregte- fünfzügige Einrichtung auf dem Junkersareal erstellt wird. Die Fraktion wollte damit bereits etwaigen Umschichtungen innerhalb der Kindergartenstruktur erfolgreich begegnen.

Die Möglichkeit einer zeitnahen Erweiterung besteht glücklicherweise weiterhin auf Grund des modular ausgerichteten architektonischen Konzeptes des neuen Kindergartens. Der Arbeitskreis „Kinderbetreuung“ der CDU, zu dem interessierte BürgerInnen herzlich eingeladen sind, wird sich weiter mit diesem Thema beschäftigen.

Anmeldungen und Informationen hier

 

Klares Bekenntnis der CDU zur Realschule

Bis zur Fertigstellung des Schulzentrums am Katzenstein wird die Stadt Wernau in den Jahren 2013 bis 2015 rund 8 Mio. € in unseren anerkannten Bildungsstandort investiert haben. Diese sinnvolle Investition in die Zukunft wurde von der CDU initiiert, stets unterstützt und vorangetrieben. Wir werden im Sommer 2015 ein modernes Schulzentrum mit einem attraktiven Raum- und Ausstattungskonzept haben, das höchste Bildungsansprüche unterstützt. Die Realschule Wernau genießt in Wernau und Umgebung zu Recht einen ausgesprochen guten Ruf. Sie ist pädagogisch sehr stark aufgestellt. Es gilt unter Berücksichtigung der demographischen Herausforderungen und der gemeinsamen Entwicklung ein vielfältiges, innovatives Schulangebot mit großen Wahlmöglichkeiten in der gemeinsamen Bildungsregion am Neckarknie zu erhalten und weiter zu entfalten. Wir lehnen ein etwaiges Gemeinschaftsschulkonzept in Wernau entschieden ab. Die Vorstellung für eine funktionsfähige Gemeinschaftsschule, dass die Schülerschaft zu je einem Drittel aus Hauptschülern, Realschülern und Gymnasiasten besteht, scheitert in Wernau und wird der kommunalen Bildungslandschaft mit bereits existierenden Gemeinschaftsschulen nicht gerecht. Ebenso zerplatzt der Traum eines gymnasialen Abschlusses in Wernau allein an der notwendigen Zahl von mindestens 60 Schülern in einem möglichen gymnasialen Zug einer Gemeinschaftsschule. Wir unterstützen das Modell der weiterentwickelten Realschule als interessante und machbare Lösung für alle Schüler aus Wernau und den Nachbarorten. Hauptschul- und Realschulabschluss an einer Schule auf hohem Niveau, gemeinsames Lernen wo möglich, Kurssystem wenn nötig, Ganztageskonzept auf Wunsch. Dies ist ein Erfolgsmodell, an dem der Arbeitskreis Bildung der CDU weiter arbeiten und in den intensiven Dialog mit Stadt, Schulen und Eltern gehen wird. Sagen Sie uns Ihre Meinung: vorstand(at)cdu-wernau.de

 

Realschule-quo vadis?

Eine sehr gut besuchte Veranstaltung im Bürgersaal am 15.04.2015 zur Bildungslandschaft in Wernau zeigte das große Interesse gerade von Eltern und Lehrern an der zukünftigen Entwicklung unserer Realschule. Leider blieben aber viele Fragen der Eltern und Lehrer nach der Praxistauglichkeit der Gemeinschaftsschule völlig unbeantwortet. Eine Vielzahl von Fremdworten ließ den Vortrag über den Vergleich der Formen der Gemeinschaftsschule und der weiterentwickelten Realschule eher unverständlich wirken. Hilfreich wäre hier ein echter Erfahrungsbericht aus bestehenden Gemeinschaftsschulen gewesen.

Unsere Haltung ist klar: Das vorgestellte Modell der modifizierten Realschule verspricht eine interessante und machbare Lösung für alle Schüler aus Wernau und den Nachbarorten. Hauptschul- und Realschulabschluss auf einer Schule, gemeinsames Lernen wo möglich, Kurssystem wenn nötig, Ganztageskonzept auf Wunsch - ein realistischer Ansatz für unsere Schulentwicklung in Wernau im neuen Schulzentrum auf dem Katzenstein.

Auf unsere Initiative hin hat die Stadt Wernau die Abschlussberichte zur regionalen Schulentwicklungsplanung im Internet veröffentlicht. Machen Sie sich ein ausführliches Bild über die Entwicklungsalternative:

 

http://www.wernau.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadt_wernau/Regionale_Schulentwicklungsplanung/Abschlussbericht_Dr._Bohl_2.PDF

Quelle: Stadt Wernau

 

 

PRO Realschule - dafür stehen wir!

Weitere wichtige Informationen rund um die Realschule finden Sie auch unter dem folgenden Link: www.schule-bw.de/schularten/realschule/

 

„Hilfe zum Sterben contra Hilfe zum Leben leisten“

Die Gesellschaft, die Kirchen und die Parteien sind herausgefordert, zum Thema Sterbehilfe Position zu beziehen. Der CDU Kreisverband Esslingen lädt ein zur öffentlichen Veranstaltung zum Thema Sterbehilfe am Donnerstag, 23. April 2015 um 19.00 Uhr in der Filderklinik, Festsaal in 70794 Filderstadt-Bonlanden, Im Haberschlai 7. Die Veranstaltungsdauer ist mit ca. 2 Std. geplant.

Hochkarätige Referenten werden unterschiedliche Betrachtungsweisen zur "Sterbehilfe" vortragen.

Kirchliche Betrachtung:
Prälat Ulrich Mack, Regionalbischof, Evang. Landeskirche Baden-Württemberg

Betrachtung aus Sicht der Hospizarbeit:
Susanne Kränzle, stellv. Vorsitzende des Hospiz- und Palliativ-Verband Baden-Württemberg e.V.

Rechtliche Betrachtung:
Christoph Traub, Rechtsanwalt, Bacher & Partner GbR, Stuttgart

Medizinische Betrachtung:
Dr. Bernd Voggenreiter, Geschäftsführer der Filderklinik

Moderator:
Wolfgang Molitor, stellv. Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten

Zu dieser Veranstaltung sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger - ohne CDU-Mitgliedschaft - herzlich willkommen.

 

 

Tempo 30 - Und wer hat die Wernauer/innen gefragt?

„Das kann so nicht stimmen“, so dachten wohl Einige, nachdem sie im letzten Wernauer Anzeiger gelesen haben, dass der Zeitverlust durch Tempo 30 bei freier Fahrt rund 45 Sekunden betrage. Wir wollten es genau wissen und haben nachgerechnet. Die Länge der Tempo 30 Strecke vom ersten Schild an der Lange Straße bis zur Bruckenstraße beträgt 1500 Meter. Bei vorausgesetzter freier Fahrt (also konstanter Geschwindigkeit ohne Abbremsen oder Warten an einer Ampel) werden bei 50 km/h für diese Strecke 108 Sekunden benötigt. Bei 30 km/h sind dies 180 Sekunden. Der Zeitverlust beträgt also bei jeweils freier Fahrt 72 Sekunden.

Der Zeitverlust ist aber nur ein Aspekt unter vielen. Fahrkomfort, Sicherheit und Lärmschutz stehen im Vordergrund. Andere Wirkungen wie Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs und damit der Kohlendioxid-Emissionen oder die Verzögerung der Stadtbustour sind ebenso die Folge.

Bei der Meinungsumfrage auf der Internetplattform „Parteezy“ können Sie Ihre Einschätzungen zur Tempo 30 Maßnahme vorbringen. Diese Umfrage der Stadtverwaltung unter der Überschrift „Bürgerbeteiligungsplattform“ kommt erst jetzt, nach der Einführung von Tempo 30. Mit dieser Umfrage wird suggeriert, dass Bürger mit ihrer Meinung noch etwas ändern könnten. Wirkliche Bürgerbeteiligung sieht aber anders aus. Sie findet vor einer Entscheidung statt und gibt in abgestuften Ebenen (von informieren über Rat einholen, einbeziehen, kooperieren bis hin zur Mitbestimmung) den Bürgern die Möglichkeit der Beteiligung. Diese Umfrage zum jetzigen Zeitpunkt ist mit dem Gemeinderat nicht abgestimmt.

Ergänzend zum Artikel hier der Link zu einer Information der LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg) zum Ergebnis von Untersuchungen zur Luftqualität bei Tempo 30.

https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/220986/

 


CDU-Generalsekretär Peter Tauber diskutiert mit Mitgliedern in Wernau

Am Dienstagnachmittag war der Generalsekretär der CDU, Dr. Peter Tauber, zu Gast in Wernau und diskutierte mit CDU- und JU-Mitgliedern unter dem Motto "Meine CDU 2017" über die Parteireform. Tauber ermutigte die anwesenden Mitglieder, sich mehr öffentlich zu ihrer Partei zu bekennen und warb für eine neue Willkommenskultur innerhalb der Union. Zu der Veranstaltung hatte Markus Grübel gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jungen Union Wernau, eingeladen.

 

 

Andreas Bettelhäuser, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Wernau, Markus Grübel MdB und die CDU Mitglieder Dorothea Restle und Michael Pfisterer (v.r.n.l.)

Markus Grübel spricht bei der Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier des CDU-Stadtverbands Wernau

Am Freitagabend besuchte der Esslinger Bundestagsabgeordnete Markus Grübel den CDU-Stadtverband Wernau. Der Vorsitzende des Stadtverbands, Andreas Bettelhäuser, hatte den Abgeordneten zu einer Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier ins Hotel Maître nach Wernau eingeladen. Markus Grübel gab einen interessanten Einblick in aktuelle und künftige Herausforderungen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und berichtete darüber hinaus über aktuelle bundespolitische Themen.

Rückblick Wernauer Weihnachtsmarkt

Vom 27.-30.11.2014 fand der Wernauer Weihnachtsmarkt statt. Dieses Jahr zum ersten Mal unter Beteiligung der JU Wernau. Im Angebot waren winterliche Cocktails.
Auf diesem Wege bedankt sich die CDU Wernau bei der JU Wernau für einen gelungen Auftakt.
Wir freuen uns auf den nächsten Weihnachtsmarkt mit der JU Wernau!

Gründungsversammlung 20.11.2014

Zur Gründungsversammlung am 20.11.2014 hatte der Kreisverband der JU Esslingen ins Hotel Maître (Krenzhaldenstraße) geladen. Unter den Gästen Markus Grübel (MdB), 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Dack-Ommeln, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Andreas Bettelhäuser, sowie Vertreter aus den anderen Orstverbänden des JU-Kreises.
Aus der Sicht der Jungen Union wernau war es ein gelungener und würdiger Abend.
Im Anschluss fand ein Vortrag von Andreas Deuschle (MdL) zur Netzpolitik statt.

Neugestaltung Bahnhofsareal Teil 2

„Der Bahnhofbereich wird zu einer attraktiven Drehscheibe für alle Verkehrsmittel. Unter einem großzügigen Dach, das den Platz räumlich fasst, werden alle bahnbezogenen Funktionen angeordnet und barrierefreie Zugänge zum Bahnsteig geschaffen. Der neue Vorplatz ist ohne Höhenversätze oder Stufen mit einheitlichem Material durchgängig und ruhig gestaltet. Die erforderlichen Nutzungen auf dem Vorplatz werden räumlich geordnet, so dass ein großzügiger Raum entsteht. Durch die Aufnahme und Weiterführung bestehender Wegebeziehungen wird der neue Platz in die städtebauliche Struktur eingewoben. Ein Steg zum Neckar schafft eine direkte Verbindung von Stadt und Fluss.“

 

Neugestaltung Bahnhofsareal

Diskutieren Sie am Freitag, dem 17. Oktober 2014, ab 15 Uhr direkt vor Ort am Bahnhof mit Matthias Schuster aus dem Team der Architekten und Stadtplaner von LEHEN drei Fragen und Anregungen rund um die Neugestaltung des Bahnhofsareals. Ganz zu Beginn des Planungsprozesses ist es wichtig und hilfreich, vielfältige Meinungen zu hören und in die Planungen einzubeziehen. Wir machen Stadtentwicklung erlebbar. Nutzen Sie die Chance, aus erster Hand Informationen zur Planung und Gestaltung zu erhalten.

CDU-Stadtverband Wernau: Regionalkonferenz in Göppingen am 14.11.2014

Die zweite Regionalkonferenz zur Vorstellung der Bewerber um die Spitzenkandidatur in Göppingen war -wie schon die erste- sehr gut besucht. Steffen Bilger MdB, der die Regionalkonferenz als Bezirksvorsitzender der CDU Nordwürttemberg moderierte, kommentierte dies so: „Wenn das so weitergeht, dann kommen zu unseren Regionalkonferenzen mehr Mitglieder, als die Grünen Mitglieder haben.“
Den Anfang der persönlichen Vorstellung machte diesmal Guido Wolf. Er zeigte die aus seiner Sicht klaren Schwächen der aktuellen Landesregierung in der Verkehrspolitik auf, klagte über die derzeitige Bildungspolitik, die „zu einer Dauerbaustelle geworden ist“. In der Bildungspolitik müsse man weniger über Strukturen, mehr über Qualität diskutieren. Er möchte Baden-Württemberg voranbringen zum „Musterland 4.0“ mit digitaler Revolution, schnellem Internet in allen Regionen. Er stehe für eine Politik, in der man nicht ständig mit dem moralischen Zeigefinder unterwegs ist. Sozial sei nicht, wer etwas verteilt. Sozial sei, wer in diesem Land dafür sorgt, dass es etwas zu verteilen gibt. Mit einem mitgliederoffenen Parteikonvent möchte er auch weiterhin eine hohe Beteiligung an Entscheidungsprozessen erreichen.
Thomas Strobl nannte gleich zu Beginn sein Ziel: 2016 müsse die CDU nicht nur stärkste Partei, sondern wieder in Regierungsverantwortung sein. Er legte dar, dass viele Entscheidungen, die für Baden-Württemberg wirken, in Berlin und Brüssel getroffen werden. „Wer für Baden-Württemberg etwas erreichen möchte, der muss diese Zusammenhänge kennen“. Kritik an der Arbeit der grün-roten Landesregierung übte er neben der Bildungspolitik auch an der Finanzpolitik: „Ich will, dass jedes Kind optimal gefördert wird“, „wir brauchen kein Reden über Nachhaltigkeit, wir brauchen eine nachhaltige Finanzpolitik“. Sorge bereite ihm die innere Sicherheit. Nach Jahrzehnten der niedrigsten Kriminalitätsraten und höchsten Aufklärungsquoten steigen die Einbruchsquoten seit 2012 rasant an, während sich Grün-Rot an einer „Polizeiverwaltungsstrukturreform“ abarbeite.
Zahlreiche Fragen der Mitglieder wurden anschließend in der Fragerunde ausführlich beantwortet. Aus unserer Sicht eine gelungene Veranstaltung, die bei den Mitgliedern ein gutes Gefühl hinterlässt: Wir dürfen mitbestimmen, in der CDU haben die Mitglieder das Sagen, es wird nicht von irgendjemand in irgendwelchen Gremien entschieden, wer Spitzenkandidat wird.

Empfang mit Claus-Peter Grotz mit dem Thema "Deutsche Einheit: Ein Glücksfall in einem extremen Jahrhundert"

vor 25 Jahren forderten bei der ersten Montagsdemonstration in Leipzig die Teilnehmer Reise-, Presse- und Versammlungsfreiheit. Vor bundesdeutschen Journalisten, die wegen der Leipziger Messe vor Ort sein durften, riss die Staatssicherheit die Transparente herunter und versuchte, die Demonstration aufzulösen. Die Demonstrationen wurden in den folgenden Wochen ein wichtiges Element auf dem Weg zur Wende in der DDR.

Vor diesem Hintergrund hatte Sie der CDU-Stadtverband Wernau herzlich zum Empfang mit Claus-Peter Grotz eingeladen.

Trotz des hervorragenden Wetters hatten es sich viele Mitglieder und Bürger nicht nehmen lassen, bei einem spannenden Vortrag, welcher gefüllt war mit Tatsachen, Humor und Erinnerungen, an dieser traditionellen Veranstaltung des Stadtverbandes der CDU Wernau teilzunehmen.

 Claus‐Peter Grotz war von 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 1999 lehrt er an der Hochschule für Polizei in Villingen‐Schwenningen als Angehöriger der sozialwissenschaftlichen Fakultät. Für seinen sachlichen, spannenden und doch so naheliegenden Vortrag möchten wir uns nochmals ganz herzlich bedanken.

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